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- Noch einmal Ostseeluft schnuppern
Für den ASB-Wünschewagen ging es heute noch einmal an die Ostsee. Schon die Ankunft fühlte sich vertraut an, und doch war alles ein kleines bisschen anders. Überraschenderweise waren keine Möwen in Sicht. Kein Kreischen, kein Betteln nach Essensresten – nur das leise Rauschen der Wellen und der Wind, der über den Strand strich.
Barfuß im Sand zu stehen und das kühle Wasser noch einmal zu spüren, ging zwar nicht, jedoch konnten wir den Sand und das Wasser zu unserer Trage zur Fahrgästin bringen. Mit einer Tüte und einer großen Hand ihres Lebensgefährten haben wir es möglich gemacht. Der feine Sand rieselte durch die Finger, während die Ostsee ruhig und gleichmäßig ans Ufer rollte. Für einen Moment war alles ganz still, zumindest innerlich.
Natürlich durfte auch ein Fischbrötchen nicht fehlen. Frisch, salzig, ein bisschen kleckernd – genau so, wie es sein muss. Mit jedem Bissen kamen Erinnerungen an frühere Ostseebesuche hoch: lange Strandspaziergänge, Sandburgen, das Sammeln von Muscheln und das endlose Beobachten der Wellen. Manche Orte verlieren nie ihren Zauber.
In der Sonne, mit einem wärmenden Latte Macchiato in der Hand, ließ sich der Tag entspannt ausklingen. Die Sonnenstrahlen im Gesicht, das Meeresrauschen im Hintergrund – mehr brauchte es nicht.
Auf dem Rückweg ergab sich noch ein spontaner Halt in Travemünde. Dort konnten wir noch einen kurzen Halt an der Viermastbark Passat machen, die majestätisch am Priwall liegt. Schon früher hatte ihr Anblick beeindruckt – dieses große Segelschiff, das so viel Geschichte in sich trägt und fest mit dem Ort verbunden ist.
Am Ende war es nur ein kurzer Ausflug. Aber einer, der Sand, Wasser und alte Erinnerungen noch einmal spürbar gemacht hat – ganz ohne Möwen, dafür mit viel Meer im Herzen.